RTF Bericht

Vergangenes Wochenende war es dann wieder soweit. Man traf sich in Pasewalk um dem Hobby zu frönen, welches derzeit nicht nur bei uns, sondern auch weltweit das Testosteron durch die Adern schießen läßt. RADFAHREN. Nicht nur so mit dem Rad durch die Stadt gondeln, nein... schnell und rasant sollte es schon sein.
Akribisch hatten wir uns vorbereitet, Kilometerweise Strecken ausgeschildert, Kiloweise Essen herangekarrt und Hektoliterweise Getränke organisiert. Und dann das!
Aber der Reihe nach. Am Samstag richteten wir zum ersten mal eine Fahrt im geschlossenen Verband aus. Mit 27 Teilnehmern war das Interesse nicht wie erhofft, jedoch mußten wir dem schlechten Wetter Tribut zollen. Bei strömenden (Niesel-) Regen, welcher zu Glück erst auf der Mitte der Runde einsetzte, wurden dem Landkreis trotzig 84 Km abgerungen. Bei angenemem Tempo und hohem Spaßfaktor ließ es sich unser Team nicht nehmen den Gästen ein paar interessante Ecken unseres Kreises zu zeigen. Klitschnass, aber heilfroh, daß niemand eine zweite Runde absolvieren wollte, harrten wir der Dinge, die am Sonntag auf uns zukommen sollten.Petrus hatte seinen Teil getan. Mehr oder weniger, denn es regnete nicht. Durchtrieben wie er nun mal ist, schickte er uns jedoch zum Nachmittag hin einen Wind, der es in sich hatte. Geschwindigkeiten von 60 Km/h waren kein Problem, solange man ihn von hinten hatte. Das interessante an einem Rundkurs ist jedoch, daß man gelegentlich auf ihm auch einmal die Richtung wechselt. So wurden aus 60 schnell 15-20 Km/h.
Nichts desto trotz nahmen etliche Wagemutige unsere RTF Strecke unter die Räder. Leider waren es bei weitem nicht so viele Sportfreunde wie erwünscht. Der Umstand, daß nur 35 Fahrer die RTF und 8 Fahrer den Marathon absolvierten, wird unserem Kassenwart die Tränen in die Augen treiben. Aber Schwamm drüber, kommen die erwarteten 120 Leute eben im nächsten Jahr. Zu Essen gibt es dann allerdings nur grüne Wurst und alten Käse, denn irgendwie müssen wir den Kram ja wieder los werden.Nein nichts für ungut, wir sind trotzdem sehr froh, das es allen Anwesenden gefallen hat.
Unser Dank geht daher an alle Teilnehmer, die es sich nicht haben nehmen lassen, sogar aus Garmisch- Patenkirchen, sowie dem Saarland anzureisen. Auch seien die zahlreichen Greifswalder erwähnt, obwohl hier ja wohl eine gewisse Portion Lokalpatriotismus ein Erscheinen zur Pflicht macht.
Unter dem Strich ist es nicht vermessen von einer gelungenen Veranstaltung zu sprechen, die ohne die vielen Helfer, welche an dieser Stelle erwähnt sein mögen, nicht zu stande gekommen wäre. Insbesondere geht unser Dank an Manfred, der in Fachkreisen auch Mr. RTF genannt wird.
Allen Teilnehmern wünschen wir weiterhin eine erfolgreiche Saison und bitten euch von Kontrollpunkt ZWEI in alle Welt kund zu tun, auf das wir im kommenden Jahr wieder ein großes Feld erwarten dürfen. Denn ohne Teilnehmer nimmt die ganze Veranstaltung einen eliteren Charakter an und das will doch sicherlich keiner.
Bis zum nächsten mal.
Fotos findet ihr in unserem Fotoalbum unter dem "Foto" - Link auf der rechten Seite, oder HIER.






